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Die Sage über den Feuerpudel

In früheren Jahrhunderten war das weite Ried nördlich von Günzburg

ein unberührtes Moor und Sumpfland.

Der Landgraben teilte es in eine kleine nördliche und eine größere südliche Hälfte.

Sonst gab es im Ried kaum ein Grenzzeichen.

Im Lauf der Zeit rückten die Gemeinden und die Herrschaften immer weiter in die

Wildnis hinein, und manchmal in Faustrecht ähnlicher Weise.

Das führte zu Streitigkeiten zwischen den Nachbarn.

Die Städte Günzburg und Leipheim verglichen sich im Jahre 1446.

Hartnäckig zogen sich aber die Winkelzüge zwischen den Herrschaften von

Reisensburg und Niederstotzingen in die Länge.

Als es dann endlich zu einer friedlichen Lösung kam fühlten sich beide betrogen.

Der Feuerpudel passte auf das die Herrschaften bei Nacht und Nebel die

Grenzpfosten an der stelle beließen wo der Grenzpfosten hingehörte.

Er lief wimmernd und heulend am Landgraben entlang und passte auf.

Anfang des 1900 Jahrhunderte zog der Feuerpudel mit dem neuen Schlossherr

in das Schloss mit ein.

Aber bei stürmischen Nächten kann man den Feuerpudel immer noch hören.